Totalausfall nach Starkregen

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  • Totalausfall nach Starkregen

    Liebe Freunde,


    nach einem Starkregen in den letzten Tage tuts mein Scorpio nicht mehr.
    An dem Morgen startete er wie gewohnt, begann aber bei Bergauffahrten an zu ruckeln, zuerst nur wenig, dann immer mehr. An einer längeren Steigung war dann endgültig Schluss. Nach einigen Versuchen, ihn im Rückwärtsgang anlaufen zu lassen, was ab und zu auch gelang, jedoch nur kurz von Erfolg gekrönt, gelang es mir dann, den Wagen zu drehen und ihn dann in den nächsten Ort unten am Berg rollen zu lassen. Während dem Rollen auch wieder versucht, ihn anlaufen zu lassen, ohne Erfolg. Eine kurze Prüfung ergab, dass kein Zündfunken vorhanden ist. Sicherungen sind ok, alle Relais reagieren. Weil ich Wasser im Sicherungskasten vermutete, hab ich diesen auch geöffnet und es war tatsächlich etwas Wasser drin.
    Nach Trocknung immer noch kein Zündfunke und neuerdings schaltet das Relais, das von dem Zündschloss angesteuert wird, ohne Anlass und schaltet die Zündung ein, auch bei abgeklemmtem Zündschloss und Steuergerät. Doch ein Kurzer im Sicherungskasten?
    Weiterhin suche ich nach dem
    Schaltgerät Zündanlage Ford 12V 6153090 E8DZ12A297A E7DZ12A297A E7DF12A297A2A EDY19 19010049

    Wo bitte ist das eingebaut? habs bisher nicht gefunden.


    Vielen Dank im Voraus
    Gruss Saftkutscher
  • Dies dürfte die Erklärung für den Ausfall sein:DSC_0001_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPGDSC_0002_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPGDSC_0003_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPG

    also Kabel besorgt und so sieht das Ergebnis aus:
    DSC_0001_Bildgröße ändern.JPG

    Fehlt nur noch der Einbau und beten, dass er anspringt.

    Wo sitzt eigentlich das Edis-Modul beim 2.0 8V?

    Danke fürs Interesse :)
  • So, eingebaut ist der Kabelbaum und der Scorpio springt auf Anhieb an. So weit, so gut.
    Allerdings fängt er nach ein paar Minuten an holprig zu laufen, starke Drehzahlschwankungen häufen sich und irgendwann bleibt er stehen.
    Anspringen will er dann nicht mehr.
    Ich tippe mal darauf, dass er am Ende der Kaltlaufphase zuwenig Sprit bekommt oder die Zündkerzen nix mehr taugen, die werden morgen mal getauscht, sind ja schon eine Weile drin.( NGK PFR6B-11, halten angeblich 50tkm oder sogar mehr)
  • Ich blick nicht mehr durch.
    Folgender Zwischenstand:
    Bei angeschlossenen Zündspulen (hat 2 vorne an der Maschine sitzend) schaltet sich irgendwann die Zündung ein (auch bei abgeklemmtem Zündschloss) und der Kühlerlüfter saugt die Batterie leer, dabei isses egal, welche oder ob nur eine Zündspule angeklemmt ist.
    Der darunter verbaute Kondensator war bei dem Versuch abgeklemmt, scheidet also als Verursacher aus.
    Das Kühlerlüfterrelais ist im Reparaturbuch in den Sicherungs- und Relaiskästen nicht bezeichnet, hab aber noch ein Relais in Fahrtrichtung rechts vorne (Nähe Kühler) entdeckt. Kann es das sein oder sitzt es woanders? Ich hab doch so langsam den Verdacht, dass sich der Fehler wohl im Steuergerät befindet, obwohl er auch auftritt, wenn das Steuergerät abgeklemmt ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saftkutscher ()

  • Es geht weiter

    Nach gezielter Prüfung ergibt sich folgendes Bild:
    Motorkabelbaum abgeklemmt, Steuergerät abgeklemmt, Batterie angeschlossen, Zündung geht an, Lüfter laufen an.
    Relais gefunden, abgeklemmt, Batterie wieder angeschlossen, Zündung geht an, Lüfter ebenfalls,
    Sicherungen nach und nach abgezogen, bei den Lüftersicherungen bleibt die Zündung aus.
    Da das Lüfterrelais abgeklemmt war bleibt nur der Schluss, dass der Wurm da im Kabelbaum sitzt, der den Innenraum mit dem Motorraum verbindet.
    Nächstes Ziel: Kabelbaum (ausbauen?) aufdröseln, um den Schadensumfang festzustellen, evtl schadhafte Kabelstücke ersetzen
    Ist also nicht so schnell gemacht
    Die Kabel zum Lüfterrelais und zu den Lüftern ist auf jeden Fall fällig, alle Isolationen morsch wie ein alter Baum
    Das Edis-Modul hab ich dabei auch zufällig gefunden, ist gut versteckt zwischen Kühlwasserbehälter und Waschwasserbehälter eingebaut


    halte euch weiter auf dem Laufenden
  • Geschafft!
    Alle Kabel des Kabelbaums getauscht, Batterie rein, Zündschlüssel drehen und ... er läuft.. unruhig für 10 Sekunden, dann aus. WTF?

    Ok, da war doch was mit einem Kabel (Farbwechsel zwischen den Anschlüssen, sollte nicht sein), vertauschtes Kabel gefunden, berichtigt, Zündschlüssel gedreht und läuft ... rund... für ca. 2 Min... fängt an zu holpern und aus.
    Weitere Startversuche sind erfolglos, zündet offensichtlich nur sporadisch. Diagnosegerät zeigt den Fehler P0340, Nockenwellensensor Fehler im Stromkreis.

    Was mir noch aufgefallen ist: aus dem Auspuff kam weisser Qualm, in den 2 Min, die er lief.
    Kann das von der langen Standzeit kommen oder isses das, was ich befürchte?
    Kein Wasser im Öl und kein Auspuffgeruch oder Öl im Wasser.

    Ich werde die Anschlüsse im Motorkabelbaum nochmal kontrollieren und den Nockenwellensensor durchmessen, bzw, die Stromzufuhr dahin.

    Nachtrag: Der Nockenwellensensor hat den richtigen Widerstand: 450 Ohm, aber da kommen nur ca. 4,6V Dauerstrom an, ist das so richtig?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saftkutscher ()

  • Ich fürchte fast, dass das Steuergerät gelitten hat.
    Einen kleinen Tester angehängt, meldet keinen Fehler.
    Mit Läppi und entsprechendem Diagnoseprogramm treten beim kompletten Systemcheck folgende Fehler auf:
    Lufttemperatursensor, Wert zu hoch
    Kühlwassertemperatursensor, Wert zu niedrig
    P0011 Nockenwellenstellung, übermäßige Verstellung in Richtung früh/Funktionsfehler

    Ich klemm das EEC mal komplett ab und lass ihn mal einen Tag stehen, vielleicht resettet sich das Ding auf die Werkseinstellungen *hoff*
    Falls jemand sowas noch rumliegen hat: 95GB12A650ED, DAFT, MLE-226 - bin offen für Angebote
  • Nochmal ganz frisch vom Tester: Motortest alleine bringt den Fehler p1000, OBCD2-Zyklus nicht beendet
    Der Kompletttest:
    Delphi DS150E (New VCI) | 2015 Release 3 (2.15.3.0)
    Ford - Scorpio - 1995 - NSD 2.0L - EEC-V/SFI - MT - Immobiliser (PATS) (Wegfahrsperre(PATS))
    18.02.2019 11:36:47

    Selbsttest, Zündung ein, Motor abgestellt
    P0112 Ansauglufttemperatursensor 1 Stromkreis Eingangssignal niedrig
    P1000 OBD2-Zyklus nicht beendet
    P1116 Motorkühlmitteltemperaturfühler außerhalb des Selbsttestbereichs

    Nach erfolglosem Start sieht die Diagnose so aus:

    Benzin (NSD - EEC-V/SFI - MT - Immobiliser (PATS) (Wegfahrsperre(PATS)))
    (nach letztem Löschen der Fehlercodes)
    DTC Beschreibung
    P1000 - OBD2-Zyklus nicht beendet
    C1310 - Bremsenhydraulik Druckwandler linkes Vorderrad Stromkreis Fehler (ist wohl der ABS-Sensor)
    P0053 - HO2S Heizwiderstand (Gruppe 1, Sensor 1)
    P1000 - OBD2-Zyklus nicht beendet

    Selbsttest, Zündung ein, Motor abgestellt
    P0112 Ansauglufttemperatursensor 1 Stromkreis Eingangssignal niedrig
    P1000 OBD2-Zyklus nicht beendet
    P1116 Motorkühlmitteltemperaturfühler außerhalb des Selbsttestbereichs
    C3301 Unknown fault code
    P1210 Einspritzdüsen-Steuerdruck höher als Sollwert (Motor aus)
    P0011 Einlassnockenwellen-Positionssteuerung - zu früh (Gruppe 1)

    was nun?
  • So siehts derzeit im Motorraum aus, die Kabel sind allerdings noch nicht da, wo ich die hinhaben will.
    Inzwischen verdichtet sich der Verdacht in Richtung Zündspulen, weil Zyl. 2+3 keinen Funken haben.
    Nach Einbau neuer Spulen und dem fachgerechten verpacken der reparierten Kabel, hoffe ich mal fertig zu sein.
    Drückt mir die Daumen, aber alle!!
    DSC_0001_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPGDSC_0003_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPGDSC_0002_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPGDSC_0004_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern_Bildgröße ändern.JPG