Einspruch auf eine Ordnungswiedrigkeit

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  • Das ist doch wieder Kindergarten-Niveau hier!!!

    Du kennst die Spielregeln, und Du weißt, die Rennleitung kuckt manchmal nach. Es ist DEINE FREIE Entscheidung, wie Du Dich verhälst, da Du die Konsequenzen auf Regelverstöße kennst.

    Also hör auf zu plärren.

    Und überlege Dir mal, ob in wie weit Dir der Spaß das Wert ist, und verhalte Dich entsprechend!

    Moneto
  • Moneto schrieb:

    Das ist doch wieder Kindergarten-Niveau hier!!!

    Du kennst die Spielregeln, und Du weißt, die Rennleitung kuckt manchmal nach. Es ist DEINE FREIE Entscheidung, wie Du Dich verhälst, da Du die Konsequenzen auf Regelverstöße kennst.

    Also hör auf zu plärren.

    Und überlege Dir mal, ob in wie weit Dir der Spaß das Wert ist, und verhalte Dich entsprechend!

    Moneto


    Ich "plärre" hier ja nicht rum weil ich ne Strafe zahlen soll oder weil ich einen Monat laufen muss sondern nur deshalb weil meiner Meinung nach ein Messfehler vorliegt. Wenn ich laut Tacho 100 drauf hatte (was dann aufgrund der Tachoabweichung eher so um die 90-95 wäre) und die mir unterstellen ich wäre 120 gefahren dann haut da ja Irgendwas nicht hin. Gerechtfertigt bestraft zu werden ist eine Sache, zu Unrecht eben ne ganz andere.


    @RedCougar naja dann halte ich mich eben meistens an die Verkehrsregeln.
    Sich immer an alle Regeln zu halten schafft keiner, sei es nun zu schnell fahren, ohne zu blinken abbiegen, falsch parken, anderen die Vorfahrt nehmen, zu dicht auffahren oder mit nicht eingetragenen Tuningteilen oder Motoren rum zu fahren - eins davon wird jedem schonmal passiert sein.
    Zum Teufel mit E10 und den Co2 Emissionswerten
  • In deinem Fall wäre es besser gewesen zu schweigen und die Sache sofort einem Anwalt für Verkehrsrecht zu übergeben. Ein Widerspruch auf eigene Faust führt fast immer direkt zum Amtsgericht. Über die Chancen will ich hier jetzt nicht spekulieren (bin aber der Meinung, dass du sie mit deinem bisherigen Verhalten nicht gerade gesteigert hast), aber wenn du jetzt noch was erreichen willst, musst du zu einem Anwalt, denn nur der bekommt volle Akteneinsicht. Ohne Anwalt winken die dich als lästige Randerscheinung bei Gericht einfach durch und verdonnern dich wenns gut geht, sogar noch zu einer höheren Strafe.
    Wer gegen den Strom schwimmt hat viel zu schlucken.
  • dank dir für die Info, aber allein das Erstgespräch beim Anwalt kostet doch schon in Richtung 100,- zumindest war das bei nem Bekannten so.
    War zwar kein Verkehrsvergehen, sondern eine Anzeige (zu Unrecht) wegen Freiheitsberaubung weil er ne Schlägerei schlichten wollte, ging dann vor Gericht wo die Sache dann zwar fallen gelassen wurde, aber er die Anwaltskosten selbst zu tragen hatte. Waren dann soweit ich weiss knapp 1000,-
    Und sowas kann ich Finanziell nicht riskieren.

    Hatte halt gehofft das es evtl. ohne Anwalt Funktionieren könnte, ansonsten ist es Natürlich wenig Sinnvoll dagegen vorzugehen.
    Naja am Wochenende mach ich mich mal schlau in Sachen Rechtschutz und dann wird eine abgeschlossen.
    Und so schlecht wären meine Siegchancen sicher nicht gewesen, so einen Fall würde die Rechtsschutz sicher annehmen.
    Sieht man ja häufig im TV das es im Normalfall schon reicht wenn 2 Auto`s Nebeneinander auf dem Bild sind.
    Zum Teufel mit E10 und den Co2 Emissionswerten
  • Das musst du jetzt wissen, ob du die 4 Wochen Fahrverbot verkraften kannst oder nicht. Mit dem Bußgeld und den Punkten kommt man ja im allgemeinen zurecht, wenn man ansonsten noch keine Einträge in Flensburg hat. Wenn du im ADAC bist, bekomst du zumindest die Erstberatung bezahlt, aber ansonsten hast du Recht, kannst beim Anwalt pro Stunde mit etwa 75€ aufwärts rechnen. Ein Tag beim Amtsgericht dürfte auf 600-1000€ mommen, wenn du verlierst, ein Gutachter kostet eventuell nochmal so viel. Ohne Rechtsschutz würde ich sowas nicht angehen.

    Aber auch sonst musst du nüchtern kalkulieren. Du schreibst, dass du zwar immer mal geblitzt wirst (wie wahrscheinlich die meisten anderen hier auch), aber derzeit in Flensburg eine weiße Weste hast. Damit zählst du für mich nicht in die Kategorie Raser oder Verkehrsrowdy und ich behaupte mal, ab und an das Bußgeld ist billiger als die Versicherung. Zumindest ich hab diese Rechnung für mich nüchtern aufgemacht. Eine Blitzer-App im Handy bzw. Blitzer-POIs im Navi filtern viele "Gefahrenstellen" raus und wenns halt mal blitzt, dann wars halt so.

    Im Moment überlege ich die Anschaffung einer Car-Kamera mit GPS (wegen Geschwindigkeitseinblendung) und Doppellinse nach vorne und hinten. Das ist zwar keinesfalls das ultimative Beweismittel im Falle eines Falles, aber es hat die Wertigkeit wie eine Überwachungskamera. Die Anschaffungskosten von etwa 80€ für das von mir angedachte Modell halten sich im Rahmen. Sowas hätte dir z.B. in dem konkreten Fall helfen können. Denn wenn du nachweisen kannst, dass da noch ein weiteres Auto war, kann man den Gang vors Gericht wagen.
    Wer gegen den Strom schwimmt hat viel zu schlucken.
  • das mit dem Fahrverbot bekomme ich schon hin. Werde mind. 2 Wochen davon Urlaub nehmen und den Rest fährt mich meine Frau oder ich fahr Fahrrad wenn das Wetter mitmacht.
    Hab nur 9km zur Arbeit da ist das in Ordnung.
    Punktemäßig ist es auch kein Thema, hab derzeit wie du schon anhand meiner Beiträge bemerkt hast keine Punkte. Wurde in den letzten 12 Jahren 4x geblitzt, davon 2x Fahrverbot (Inclusiv dem jetzigen Fall) und zweimal so um die 15,- Strafe. Im Schnitt also alle 3 Jahre mal ein Ticket.

    Ja von den Kamera`s hab ich auch was gelesen, sollen ja jetzt im Trend liegen und kommen wohl aus Russland wo die den Medien nach schon länger genutzt werden.
    Finde ich auch ganz Interessant, wäre für mich sicher auch ne Anschaffung Wert.
    Zum Teufel mit E10 und den Co2 Emissionswerten
  • In Russland sind die quasi Serie in fast jedem Auto, reichlich Videos gibts bei Youtube. Der Grund ist aber ganz einfach, schon zu Sowjetzeiten gab es keine Pflichtversicherung und das ist heute noch so. Und bei der korrupten Polizei gehts ohne einen Videobeweis halt nicht. Bei der russischen Fahrweise sowieso nicht.
    Wer gegen den Strom schwimmt hat viel zu schlucken.
  • Moinsen !
    (Wer Sarkasmus und Spaß nicht versteht...möge diesen Post bitte nicht lesen)

    Da ich ja zu der unbeliebten Fraktion gehöre...muss ich mich natürlich zu Wort melden.
    Auch wenn es einige "Moralapolstel" (Anwesende natürlich ausgeschlossen) nicht gern hören wollen, ich fahre auch ständig zu schnell, ich nehme das in Kauf und bin mir über Folgen bewusst. In der Regel ausserhalb von Ortschaften +/- 20 mehr als erlaubt, liegt dann nach Abzug der Toleranzen im Verwarngeldbereich. Beim kurzfristigen Überholen irgendwelcher "Schleicher" ist es aber auch mal etwas mehr. Ich gefährde keinen, ich nötige keinen, ich bremse niemanden aus, ich fahre nicht dicht auf. Ich überhole kurz und bündig und bin dann weg. Oder habe die nächste "Gurke" vor mir. :D
    Warum ? Weil es mir einfach Spaß macht, "schnell" zu fahren. Gut, ich bilde mir ein, durch meinen Beruf 'eh anders und besser fahren zu können wie die "normale" Bevölkerung.
    Nein, ich bekomme keinen Bonus, diese Zeiten sind vorbei, die gab es früher einmal. Punkte habe ich keine, das letzte Verwarngeld ist 10 Jahre her, gefährliche Situationen auch keine provoziert. Also und zu sehe ich mal eine Lichthupe, wenn ich vorbei geflogen bin.
    Na gut, hier kenne ich so ziemlich alle Stellen, wäre ich z.B. in Hamburg unterwegs..siehe oben, ausserhalb max. + 20 km/h.

    Zum Thema: Unklug verhalten, damit meine ich nicht das zu schnelle Fahren. Sondern Deinen Einspruch. Hättest Du das vorher gepostet, hätte ich den ein oder anderen "Tip" geben können. Nein, ich will das "Rasen" nicht verharmlosen, einigen extremen Leuten gehört der Lappen auch entzogen. Aber wo beginnt "Rasen" ? 10...20...80 km/h mehr als erlaubt ?
    Nach nunmehr 34 Jahren bei der bunten Truppe sieht man einige Dinge halt anders.
    Nehmen wir mal den "Radarerlass". Wo soll geblitzt-dingst werden ? Vor Schulen...Kindergärten...an Unfallschwerpunkten.
    Wo wird geblitzt ? Wo es sich lohnt. Ich kann da für meinen Bereich 20 Stellen aufzählen, wo nichts passiert, wo es 5 km geradeaus geht, ohne Seitenstraßen...und V/Max von 100 auf 70 gesenkt wurde. Warum ? Weil es schön Kohle bringt. Für die Komune bzw. die Stadt. Die Vorgaben sind da...2 Millionen Euro Verwarngeld pro Jahr, egal wie..egal wo.
    Sorry, mir braucht da echt keiner irgendetwas erzählen.

    Solltest Du noch Fragen haben...nur per PN. Und versucht ja nicht, mich zu ändern. Wassermänner kann man nicht umbiegen. Vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich fast scheintot und blind bin. Dann fahre ich garantiert so wie die...die ich heute überhole. :lol

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dierk-mit-E ()

  • Dieser Satz, den du da zitierst, bezieht sich ausschließlich auf aktive Eintragungen, nicht jedoch auf längst verjährte Kamellen. Mach dich kundig, ehe du hier sowas schreibst. Wenn du Punkte hast und wirst innerhalb eines Jahres wieder im Punktebereich geblitzt, kannst du ein Fahrverbot bekommen, auch wenn jede einzelne OWI das nicht zulassen würde. Punkte von anno knippo jucken hingegen keine Sau.
    Wer gegen den Strom schwimmt hat viel zu schlucken.
  • Ich habe mich kundig gemacht,und ich weiß sehr wohl wovon ich spreche, denn der Bußgeldbescheid liegt hier vor mir.
    Außerdem hat hier jeder das Recht zu schreiben, ob Deiner Meinung nach kundig oder nicht.
    Ich spreche nicht von Punkten, denn die habe ich nicht, sondern von mehreren Verwarnungsgeldern wegen Blitzern im unteren Bereich, die selbstverständlich berücksichtigt werden können.
  • Baumschubser schrieb:

    Die Flensburg-Akten landen im Schredder,

    Das halte ich wiederum für ein Gerücht. Die Punkte werden zwar je nach Frist gelöscht, aber glaub nicht, dass die Akten komplett im Schredder landen. Nicht umsonst wird einem Fahrer ggf. bei Wiederholungsvergehen diese vorgehalten und Gewohnheit bzs. Vorsatz unterstellt. Ist jemandem in meinem Bekanntenkreis kürzlich erst passiert. Die EDV vergisst nichts ;)
  • Baumschubser schrieb:

    Das halte ich für ein Gerücht. Die Flensburg-Akten landen im Schredder, ein heranziehen alter Kamellen wäre für eine Revision vor Gericht eine Steilvorlage. Wir sind hier im Ordnungswidrigkeitenrecht, nicht bei einer Strafsache.

    das ist kein gerücht... ich weiß nicht ob man es Akte nennen kann oder wie auch immer, fakt ist: alles was du in irgendeinerweise mit dem Gericht/gesetz zu tun hattest wird vermerkt, ob verurteilt, eingestellt oder whatever ;) Ich hab mich selber gewundert was man so alles beim amtsgericht rausbekommt ;)
  • Dazu müsste es aber Regelungen geben. Im Strafrecht ist sowas ja auch geregelt. Kann doch nicht sein, dass es im Ordnungswidrigkeitenbereich noch schärfer gehandhabt wird. Richtig ist, dass man auch bei 25 Parkverstößen kurz hintereinander mal zum Idiotentest geschickt werden kann. Aber all das kann sich doch nicht auf uralte Geschichten beziehen. Es muss eine Verwaltungsvorschrift geben, was genau gespeichert wird und wie lange.
    Wer gegen den Strom schwimmt hat viel zu schlucken.
  • nu mal halblang, ich sagte es wird vermerkt. Wer da nun drauf zugriff hat weiß ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen das es gerade bei einem gerichtsverfahren doch von interesse ist. Wie der Richter solche einträge dann bewertet bleibt seine Sache. Nur sollte man nicht denken das solche Dinge gelöscht werden wenn sie erledigt sind.
  • Bei Alkoholvergehen z.b. werden die Sachen dauerhaft gespeichert, soweit ich das in Erinnerung habe.
    Bin einmal vor langer langer Zeit mit 0,76 angehalten worden und dann kam dann ein Bussgeld von 250,- Plus Verwaltungsaufwand und in dem Schreiben stand was davon drin das wenn ich je wieder mit Alkohol erwischt werde ich als Wiederholungstäter doppeltes Bussgeld zahlen muss.
    Das war eine meiner Größeren Dummheiten von der ich wirklich jedem Abraten kann, ist wirklich blöd sowas.
    Zum Teufel mit E10 und den Co2 Emissionswerten
  • Das mit der Datenspeicherung kann ich so bestätigen, ich war vor ca. 10 Jahren mal vor Gericht wegen angeblichem Waffenbesitz. Das Verfahren wurde damals eingestellt. Mein Polizeiliches Führungszeugniss und Vorstrafenregister oder was es da alles gibt ist jedenfalls sauber ohne Eintragungen oder sonstiges. Wenn ich allerdings in eine Verkehrskontrolle komme, werde ich jedesmal nachdem die Polizisten meine Daten per Funk mit der Wache abgleichen, urplötzlich nach Waffen durchsucht. Auch eine Alkoholfahrt von 2001 ist noch bei der Polizei gespeichert obwohl in Flensburg (vermutlich ?) nichts mehr davon zu finden ist.