Möchte mir einen Windstar zulegen

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  • Möchte mir einen Windstar zulegen

    Hallo zusammen,

    wir möchten uns einen Windstar, Erstzulassung 3/2003 3,0l mit Leder zulegen.

    Auf was für Sachen muß ich unbedingt achten?

    Da das mein erster Automatik ist, frage wie kann ich überprüfen das diese OK ist?

    Habe zwar schon oft Automatik Autos gefahren aber die waren dann fast immer fast Neu gewesen.
    Beim Schalter kann ich die Kupplung ja recht leicht überprüfen, aber wie beim Automatik!! :) :wand2


    Danke für Eure Antworten


    Markus
  • Salue, kann dir nur meine Erfahrungswerte und Tips geben weil hab selber einen.



    So die Automatik gilt als sehr anfällig beim Windstar,soll heißen hat er eine AHK finger weg, mögen die Getriebe gar nicht.
    desweiteren ist der Windstar ein Cruiser auch auf der Autobahn, keine Dauerlastfahrten auf der Bahn mag das Getribe auch nicht unbedingt.

    Zum testen des ATG fährst ihn warm und prüfst erstmal das ÖL vom Getriebe dazu im stand 3 mal durchschalten und bei laufendem Motor
    den Peilstab ziehen sollte zwischen Min/Max stehen tendierend zu max und rosa aussehen und nicht verbrannt riechen.
    Danach kannst ihn ein wenig fordern,sprich kickdown s und schnelle lastwechsel dabei sollte er immer sauber schalten , son leichtes rucken ist normal.

    Forsche nach ob der SKN gemacht worden ist , dieser SKN treibt die Ölpumpe an wenn im Eimer dann auch Motor schrott ist ein schleichender
    Prozess.

    Defekte FWD Clutch kommt auch ab und an mal vor , das Teil kostet n 1.-€ haken an der Sache das ATG muss zerplückt werden macht sich
    durch starkes rucken beim schalten bemerkbar.

    Noch ne macke beim Windi ist das die Stehbolzen von den Felgen mal gerne abreißen ,ist aber nicht weiter Wild ersatz kostet 1,30,-€ tauschen aller 5 Bolzen dauert 5 minuten , als Spezialwerkzeug wird ein Hammer benötigt.

    Gewöhne dich schon mal an eine Sprittverbrauch zwischen 12-15 liter in der Stadt bei moderater Fahrweise.

    So das war das "negative"

    Wenn du dem ATG einmal alle 2 Jahre einen Öl wechseln spendierst , es im Sommer auf der Bahn nicht übertreibst , keine AHK ranbaust hält es ewig :)

    Wir haben seit 3 Jahren einen Windstar und sind damit sehr zu frieden ,was bis dato war,war verschleiß also bremse va+ha , öl wechsel das wars .
    im großen und ganzen ein zuverlässiges bequemes Fahrzeug.

    Ersatzteile zu finden bei ebay wie bremse und son krahm n teil über Ford und kauf dir n chiltons ist hilfreich :)
    Wenn sie nach rechts schauen sehen sie links nix :idee
  • Wenn hinter EZ 2003 sich ein Bj. 2003 verstecken sollte, könnte der ein AX4N Automatikgetriebe haben. Man erkennt es zu 100% an der Anzahl der Ölwannenschrauben.

    AX4S = 17
    AX4N = 19

    Die letzten Windstars wurden mit dem AX4N ausgestattet. Das ist kein neues Getriebe, es wurde um 1995 schon im Ford Taurus eingesetzt. Es gilt als belastbarer als das AX4S und die Schaltvorgänge sind spürbar sanfter und schneller und zudem kann ein Gang übersprungen werden.


    Die Forward-Kupplung ist wohl ein sehr häufiges Problem. Eine Komponente bricht in mehrere Teile und das ANFAHREN klappt dann nicht mehr im ersten Gang. Vorwärts kann man damit recht lange leben, wenn man im zweiten gang anfährt - aber man fährt halt auch rückwärts an. Forward steht sinngemäß für Anfahkupplung. Wann es zu diesem Fehler kommt ist eher nciht kilometerabhängig, sondern von der Anzahl der Kupplungsbetätigung - wohl im kalten Zustand. Heißt - ein exterm Kurzstreckenkarren wird wahrscheinlich früher ausfallen als ein Langstreckentyp. Naja - vor dem AX4S gab es das AXOD - ein mechanisches Automatikgetriebe - im wesentlichen sonst identisch. Neben vielen echten Verbesserungen zB: Wälzlager anstelle von Reiblagern wurde die unstabielere Komponente in besagter Kupplung verbaut, denn vorher gab es dieses Problem nicht. Als zweithäufiges Problem - die IM-Kupplung. Sie brennt bei Überlastung schlicht durch. Wer also mit einem überladenem Anhänger meint nur vollgas fahren zu müssen wird nicht belohnt. Ich habe auch einen Klauhaken und habe schn Lasten spürbar oberhalb von 2to über weite Stercken gezogen. Es empfiehtl sich den US-Wartungsplan einzuhlten und das Getriebeöl samt Filter entsprechend zu ersetzen.

    Zum Verbrauch - ist ebenso profilabhängig. Wir sind seinerzeit mit 13l im Kurzsttreckenbetrieb ausgekommen. Bei entspannter Autobahnfahrt lagen wir unter 10l - ab 1999 wurden reibungsärmere Kolbenringe verbaut - man kann mit der 3l Machine unter 9l auf der Bahn kommen - aber daß ist schon sehr anstrengend. Seinerzeit - naja, mit dem ersten Karren - nun seit 130tkm nur noch LPG.

    Man kann das Getriebe eher nur schlecht testen. Sicher sagt der Geruch ud die Farbe des Öls etwas aus - aber ohne an ein paar Dutzend zum Vergleich gerochen zu haben kann man dazu wenig sagen. Eventuell ließe sich ein Hund dazu ausbilden. Bei defektem Getriebe legt der sich dann auf den Rücken :)

    Leider - und das scheint eher das Problem zu sein - die Unterstützung von Ford ist MANGELHAFT. Selten habe ich so viel INKOMPETENZ in vielen Werkstätten erlebt. Selbst die Unlimited Vertretungen stellten sich als unfähig heraus. Es mag hier oder da eine Vertretung geben, die etwas Ahnung hat, aber mit einem Ford Windstar wird man bei Ford oftmals nicht auf den Hof gelassen. Sehr problematisch ist die SKN, selbst wenn das Problem bekannt ist. Man bittet die Werkstatt das Ritzel de SKN zu überprüfen. Die nehmen einen nicht ernst und behaupten zwar es getan zu haben und das alles in Orndung sei, aber wenn man einen Woche später mit Kurbelwellenschaden liegen bleibt da das Ritzel verschlissen ist zeigt sich die Wahrheit. Wenn Windstar mit der 3l V6 Machine, dann muß man sich das Ritel entweder zeigen lassen oder selbst kontrollieren. Das ist zugegebener Weise einfach und schnell möglich.


    Es gibt keinen Windstarfahrer, der nicht über die Karre ins Schwärmen kommt - das muß man einfach mal erfahren - ich seit ca. 200tkm