Angepinnt Witze

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Nach der DSVGO (EU-Datenschutzverordnung) die am 25.05.2018 in Kraft tritt sind alle die, die persönliche Daten speichern oder verarbeiten verpflichtet, einmalig auf die geänderte Datenschutzerklärung hinzuweisen.
Die aktualisierte Datenschutzerklärung des Ford-Boardes findest du im Seitenfuß. Durch die weitere Nutzung des Forums, erklärst du dich damit einverstanden.

  • Heut ist Valentinstag.
    Was gönnst du deiner liebsten?
    Mein Liebste bekommt eine Vollwäsche mit allen drum und drann und ne Ladung Super Plus.
    Und deine Frau?
    Die hat keine Zeit. Die muss Waschen, Polieren, Saugen. Und zur Tankstelle muss sie auch noch

    Hab mir jetzt den Obama als Navistimme geholt. Jedesmal wenn ich zu schnell fahre sagt es/er : Yes we can !
  • Nachdem der Frauenarzt die junge Dame gründlich untersucht hat, sagt er:
    "Nun, gnädige Frau, wenn Sie heute Abend Ihren Mann sehen ..."
    "Ich bin nicht verheiratet, Herr Doktor!"
    "Nun also, wenn Sie dann eben Ihren Verlobten sehen ..."
    "Ich bin auch nicht verlobt."
    "Auch gut, dann eröffnen Sie eben Ihrem Freund ..."
    "Ich habe keinen Freund, Herr Doktor und überhaupt habe ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas mit einem Mann zu tun gehabt!"
    Da steht der Arzt nachdenklich auf, geht zum Fenster und schaut hinaus.
    Bis die Patientin fragt: "Herr Doktor, warum schauen Sie denn so angespannt aus dem Fenster?"
    Sagt der Arzt: "Ich warte. Das letzte Mal, als so etwas passierte, ging ein Stern im Osten auf."
    Mondeo MK IV Turnier; 103kW TDCi; Pantherschwarz Metallic; Titanium X; produziert 17.10.2007 (=Modelljahr 2008)
    Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
  • Ein Flugkapitän über die Sprechanlage kurz nach dem Start ....
    "Sehr geehrte Damen und Herren ich begrüße Sie auf dem Flug nach ...
    wir erwarten eine ruhige und entspannte Reise.
    Das Wetter auf der gesamten Strecke ist ausgezeichnet ... "
    Ohne es zu bemerken dass die Audioanlage noch in Betrieb ist, meint er zu seinem Co-Piloten.
    "Boah - das wird heut total langweilig. Jetzt hätte ich gerne eine Tasse Kaffee und eine Frau die mir einen .... ".

    Entsetzten springt eine Stewardess auf, läuft schnurstracks in Richtung Cockpit
    um dem Kapitän mitzuteilen dass sein Mikrofon noch "offen" ist.

    Im vorbeigehen meint ein Fluggast "Fräulein - sie haben den Kaffee vergessen !"

    :D
  • Eine Oma steht mit einem Koffer in der Deutschen Bank am Schalter und der Mitarbeiter fragt, was er für sie tun kann.
    Sie antwortet: „Ich möchte ein Konto eröffnen und gleich Geld einzahlen, aber das mache ich nur mit dem Direktor der Deutschen Bank!“
    Alles reden des Mitarbeiters nutzt nichts … die Oma möchte den Direktor dafür haben.
    Der Mitarbeiter holt schließlich den Direktor und der fragt verwundert nach dem Grund.
    „Weil ich 1 Million in dem Koffer habe, und die zahle ich nur bei ihnen ein, und nicht bei einem normalen Mitarbeiter.“
    Der Direktor erledigt alle Formalitäten, nimmt die 1 Million entgegen und zahlt sie auf das neue Konto ein.
    „Eine Frage hab’ ich aber noch“ sagt er anschließend, „wie kommt eine Dame mit 85 Jahren an 1 Million?“
    „Das Geld hab’ ich mit Wetten gewonnen“
    „Wie? Mit Wetten?“ fragt der Direktor verwundert.
    „Na ich hab’ hin und wieder gewettet und jedes Mal gewonnen“ erwidert die Oma, „und mit ihnen kann ich auch eine Wette abschließen.“
    „Um was wollen sie mit mir wetten?“ will der Direktor wissen.
    „Ich wette mit ihnen um 10.000 Euro, dass sie morgen früh um 10.00 Uhr eckige Eier haben!“
    Nach einem kurzen hin und her lässt sich der Direktor auf die Wette ein.
    „Ich bringe aber morgen früh meinen Anwalt mit, damit der es sofort überprüfen kann und alles seine Richtigkeit hat“ sagt die Oma noch bevor sie die Bank verlässt.
    Am nächsten Morgen kurz vor 10.00 Uhr: Der Direktor rennt zum dritten mal auf die Toilette und untersucht seine Eier. Alles ok.
    Um 10.00 Uhr kommt die Oma mit ihrem Anwalt. „Na dann zeigen sie mal her ob die Eier eckig sind.“
    Der Direktor lässt seine Hosen runter.
    „Das reicht nicht“ meint die Oma, „die Unterhosen auch!“
    Der Direktor steht textilfrei vor ihr, sie kniet sich hin und schaukelt seine Eier in der Hand.
    „Alles ok“ meint er, „die Wette hab ich gewonnen. Meine Eier sind nicht eckig. Das sollte ihr Anwalt nun bestätigen.“
    Er dreht sich um und schaut zu dem Anwalt. Der steht in einer Ecke des Büros, haut ständig mit dem Kopf gegen die Wand und stammelt: „Das darf nicht wahr sein – das gibt’s nicht – ich werde wahnsinnig.“
    „Was ist denn mit ihnen los?“ will der Direktor wissen.
    „Das kann ich ihnen sagen“ kommt vom Anwalt zurück, „die Oma hat gestern mit mir um 100.000 Euro gewettet, dass heute um 10.00 Uhr der Direktor der Deutschen Bank nackt vor ihr steht und sie seine Eier in der Hand hält.“
  • Es sind Betrügerinnen mit einer neuen Masche unterwegs, auf die ich bereits reingefallen bin, und ich muss euch warnen!!!!
    So funktioniert der Trick:
    2 sehr gut aussehende 20-jährige Mädchen kommen auf den Supermark-Parkplatz zu deinem Auto während Du damit beschäftigt bist, deine Einkäufe in den Kofferraum zu packen.
    Beide fangen dann an mit Fensterspray und Lappen deine Windschutzscheibe zu reinigen.
    Wenn Du dich mit einem Trinkgeld bedanken willst dann weisen sie es ab, bitten Dich aber sie zu einem anderen Kaufhaus zu fahren. Du willigst ein und beide steigen auf den Rücksitz.
    Während der Fahrt fangen Sie an, es miteinander zu treiben. Dann klettert eine von beiden auf den Beifahrersitz und fängt an Dir einen zu blasen während die andere deine Brieftasche stiehlt.
    Meine Brieftasche wurde letzten Dienstag, Mittwoch, zweimal am Donnerstag, am Freitag UND am Samstag auf diese Art gestohlen!!
    Also seid vorsichtig!
  • Zwei Eskimo-Kinder befinden sich auf dem morgendlichen Weg zur Schule. Sie unterhalten sich über dies und das, da meint der eine: "Sag mal, weißt du, wie warm es heute ist?" "Also unser Thermometer hat heute morgen 21 Grad minus angezeigt." "Los, dann lass uns schneller gehen, vielleicht gibt es ja Hitzefrei!"








    sony xperia z5 hülle
    Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht. handy zubehör hulle6.com

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Luki0504 ()

  • Jetzt wirds etwas länger:


    Die Fünf Stufen des Frierens auf dem Motorrad.
    "Was haben die Fahrer von Enduros, Supermotos, Naked Bikes, Choppern und nackigen Cruisern gemeinsam? Sie kennen das Phänomen des Frierens auf dem Motorrad. Der Fahrer einer Goldwing oder eines vollverkleideten Dampfers aus München wird kaum nachvollziehen können, wie das unverkleidete winterliche Leben im Fahrtwind ohne Griffwärmer und beheizte Sitzbank aussehen kann. Der winterharte Biker unterscheidet dabei fünf Stufen des Frierens...

    Stufe Eins:
    Du bist an einem klaren Tag im Januar auf die Idee gekommen, die ersten trockenen Straßen des Jahres zu einem kleinen Ausritt zu nutzen. Es soll ein bisschen über die Hausstrecke gehen, mal sehen wer sonst noch so unterwegs ist und vielleicht bei Erna an der Elbe ein kleines Käffchen stürzen.
    Draußen hat es -2° C. Du ziehst also die Longjohns unter, knöpfst das Futter in die Textilklamotten, suchst die dicken Handschuhe raus und brabbelst los. Die ersten Meter sind wunderbar, die klare, trockene Frostluft beißt Dir schelmisch in die Wangen. Dennoch lässt Du das Visier offen, um die klare Winterluft im Gesicht zu spüren.
    Herrlich!
    Es ist eine Lust zu leben! Die dicken Klamotten stören Dich kaum, schon nach ein paar Metern hast Du Dich daran gewöhnt und lässt das Moped fliegen. Schon nach einer Dreiviertelstunde hast Du Dein Ziel erreicht. Du trinkst einen dampfenden Kaffee zusammen mit den anderen Motorradfahrern, denen die Kälte auch nichts ausmacht und nach einer weiteren halben Stunde fährst Du wieder nach Hause.
    Du fröstelst leicht, als Du die Wohnungstür aufschließt, bist aber der Meinung, dass sich dieser Ausritt absolut gelohnt hat. Motorradfahren ist ja so ein tolles Hobby!

    Stufe zwei:
    Es ist immer noch Januar, und Du hast Dich mit den Jungs zu einer Ausfahrt verabredet. An einem Samstagvormittag, gleich nach Sonnenaufgang trefft Ihr Euch auf dem Parkplatz bei McDonald's an der Ausfallstraße.
    Ihr wollt über die geräumten Bundesstraßen und ein kurzes Stück Autobahn in das Bikerrevier einfallen, in welchem Ihr letzten Sommer so tolle Ausfahrten und Grillfeten hattet. Es liegt immer noch etwas Schnee vom Vortag, aber der wird schon abtauen.
    Da Ihr den ganzen Tag unterwegs sein wollt und nur ein paar Zigarettenpausen und ein Mittagessen eingeplant habt, musst Du Dich etwas dicker panzern. Es hat zwar lauschige fünf Grad plus, aber man soll die Temperaturen nie unterschätzen. Du ziehst also Longjohns unter die Lederhose und noch einen dünneren Pulli unter Deinen Winterpullover. Außerdem suchst Du die Winterhaube raus, die Du unter den Helm ziehen willst. Du magst sie ja eigentlich nicht, weil Du damit aussiehst wie einen Bankräuber auf dem Weg zur Arbeit, und weil sie den Helm unangenehm eng werden lässt- aber was hilft's?
    Unterwegs ist es bedeckt, die Luft riecht nach Schnee. Seit einer Stunde seid Ihr unterwegs. Deine Hände werden doch langsam kalt in den dicken, unbeweglichen Winterhandschuhen- und auch die Knie und Füße melden sich so allmählich. Deine Goretexjacke hält zwar immer noch das Gröbste ab, aber schleichend kriecht Dir die Kälte unter die Klamotten.
    Du bist froh, als Ihr an einem geschützten Plätzchen anhaltet und Du Dich bei einer Zigarette ein Bisschen bewegen kannst. Die Gelenke wurden doch langsam steifer, aber Ihr scherzt und blödelt und alles in allem ist es ein großartiger Tag.
    Ihr sitzt wieder auf, und in gemächlichem Tempo geht es weiter, der Kneipe zu, in welcher Ihr zu Mittag essen wollt.
    Du bist dann doch erleichtert, als Ihr da seid, und Du aus den klammen Klamotten rauskannst. Der Gastraum ist zwar völlig überheizt, und dicke, verqualmte Luft sucht sich ölig einen Weg in Deine Lungen, aber Du konntest die Jacke über eine Heizung hängen, die Handschuhe dazu, und taust langsam wieder auf.
    Ein Schnitzel, drei Tassen Kaffee und fünf Zigaretten später soll es wieder zurückgehen.
    Die Pause hat ein Bisschen länger gedauert als geplant, darum müsst Ihr jetzt ein Bisschen zulegen, wenn Ihr noch vor dem Dunkelwerden zuhause ankommen wollt.
    Ihr streicht also jede zweite Zigarettenpause, und die Kälte macht sich jetzt recht unangenehm bemerkbar. Du erwischst Dich dabei, wie Du den Autofahrern ein Bisschen neidisch in die Fahrgastzelle guckst. Die fahren im Hemd, haben das Radio an, und werden ihr Ziel wohltemperiert erreichen. Aber noch rettet dieses was-bin-ich-für-ein-eisenharter-Hund-Gefühl Deinen Stolz.
    Jetzt hockst Du Dich erst recht gerade in den Wind und lachst dem Frost ins Gesicht. Dem Frost? Ja, beim Aufbruch von der Kneipe hast Du gesehen, dass das Thermometer noch etwas gefallen ist. das führt Dich direkt zur

    Stufe drei:
    Die ersten Schneeflocken schweben Dir entgegen. Mist, hoffentlich bleibt die Straße gut, es ist immerhin noch eine gute Stunde bis nach Hause. Deine Finger sind jetzt richtig klamm, und die Bewegungen Deiner Füße auf Schalthebel und Bremse werden nach und nach träger. Die dicken Klamotten nerven Dich, aber wenigstens isolieren sie gut.
    Zurück in der Stadt lächelst Du an der Ampel zwei süßen Mädels zu, die dick eingemummt über die Straße hasten. Sie gucken Dich harten Kerl nicht mal richtig an, und Dir beginnt zu dämmern, dass die jetzt dem Fahrer eines beheizten Opel Corsa 1,0 mehr Aufmerksamkeit schenken würden. Trotz des ruhigen Tempos in der Stadt kriecht Dir der Frost unangenehm in den Kragen, Schneeflocken finden den Weg durch Dein offenes Visier. Leider kannst Du jenes nicht schließen, weil es zwar mit irgendeinem ganz tollen und schweineteuren Super-Duper-Antifog-Freeze-To-Hell-Zeugs beschichtet ist- aber deine Brille leider nicht. Deine Nase beißt, die Wangen melden einen stechenden Schmerz.
    Endlich wieder zuhause ist Dir richtig kalt. Du braust Dir erstmal einen steifen Grog, um wieder Leben in die klammen Knochen zu pumpen, mummelst Dich auf dem Sofa in einer Decke ein, und nach einer Weile tauen auch Deine schmerzenden Füße wieder auf.
    Warum zum Teufel fährst Du eigentlich mitten im Winter Motorrad?"

    Stufe vier:
    Es ist Anfang Februar. Du hattest den großartigen Einfall, einen weit entfernten Freund mit dem Motorrad zu besuchen.
    Über die Autobahn sind es mal eben so an die 400 Km, und der Wetterbericht meldet fünf Grad Frost und Schneegrieseln. Aber jetzt hast Du zugesagt und kannst nicht mehr zurück.
    Du ziehst folgende Sachen an: Drei T-Shirts, einen dünnen Pullover, einen mittleren Pullover, einen dicken Pullover, zwei Paar lange Unterhosen (in olivgrün, stammen noch aus Deiner Bundeswehrzeit), eine Strumpfhose ("...sieht ja keiner!"), Tennissocken (dito), Kniestrümpfe mit dem Portrait von Homer Simpson, Stricksocken aus Alpakawolle (vom letzten Weihnachtsmarkt), Textilhose mit Winterfutter (gab's billig bei Louis), wollene Unterhosen, dünne Handschuhe, dicke Winterhandschuhe, schafwollener Nierenwärmer (war schon hilfreich bei Omas Rheuma), Nierengurt (geht gerade noch zu), Sturmhaube mit Gucklöchern, Original-Valentino-Rossi-Fanstuff-Piraten-Halstuch, Wollschal (hat Dir Deine Freundin gestrickt), Schnürstiefel, Knieschützer und Gamaschen. Nachdem Du noch vergeblich versucht hast, Deine Regenkombi als Windbrecher darüberzuwürgen, machst Du Dich auf den Weg runter zur Maschine.
    Eine Nachbarin guckt aus dem Fenster, bemerkt Dein cooles Outfit, und bekommt einen Lachkrampf. Der Schluck Kaffee, den sie eben noch im Mund hatte, läuft ihr aus der Nase. Dumme Kuh, was weiß die schon von den Freuden des Motorradfahrens an einem klaren Wintertag in ihrem stinkigen Nissan Micra?
    Leider ist der Wintertag nicht so klar, wie Du gehofft hattest. Ein eisiger Wind pfeift um die Ecken und treibt kleine Schneeflöckchen vor sich her. So, jetzt stehst Du neben Deiner Maschine- aber wie bekommst Du das andere Bein rüber? Du bist ungefähr so beweglich wie ein Nilpferd in einer Zwangsjacke.
    Ha! Die Rettung! Auf dem Parkplatz steht ein Blumenkübel aus Beton. Da schiebst Du Dein Stahlroß hin, steigst auf den Rand des Kübels, schwingst elegant Dein Bein über die Sitzbank und lässt Dich endlich aufatmend im Sattel nieder. Hustend hängt Deine reizende Nachbarin im Fenster, sie bekommt vor Lachen kaum noch Luft. - Blöde Ziege, hat keine Ahnung.
    Ahnung ist übrigens auch, was Dir gerade fehlt: Wo ist denn bloß der dreimal verfluchte Zündschlüssel? In der Hosentasche. Also Handschuhe aus, Nierengurt weg, Jacke hoch, mit nackten Fingern nach dem Schlüssel fischen und alles wieder winddicht verpacken. Deine doppelt behandschuhten Finger schaffen es, den Schlüssel zu drehen und den Motor zu starten, obwohl sich deine Hände anfühlen wie dicke Mettwürste.
    Endlich bist Du unterwegs und auf der Autobahn Richtung Südwest. Es läuft eigentlich ganz gut, der Schnee ist in einen leichten Regen übergegangen, die Fahrbahn ist aber geräumt und ziemlich eisfrei. Vor Dir auf der linken Spur fährt ein Geländewagen, so ein 300-PS-Blechschwanz mit einem vertrockneten kleinen Männlein am Steuer. Der Mann fährt stur 90, und Du kommst nicht vorbei. Deine Sicht tendiert mittlerweile gegen Null, denn der Bolide berieselt Dich sanft mit Salzwasser von der Fahrbahn. Immer wieder wischst Du auf dem Visier herum, erreichst aber nur, dass sich eine feine, weiße Salzschicht bildet, die Dein Sehvermögen auf das eines Grottenolms reduziert.
    Jetzt schmeißt dieser Unglückswurm auch noch seine Heckscheibenwaschanlage an und benebelt Dich mit stark alkoholhaltigem frostgeschütztem Wischwasser.
    Endlich bist Du vorbei, und pendelst Dich auf eine Reisegeschwindigkeit von 120 ein. Ganz allmählich schafft es die Kälte, sich durch die dicken Handschuhe einen Weg zu deiner Haut zu beißen. Sanft nagt sie an den Fingergelenken. Die Knie werden auch langsam kühler, von den Füßen gar nicht zu reden. Wie war das noch mit den isolierenden Luftschichten? Hast Du es vielleicht mit den Klamotten doch übertrieben und wäre weniger eventuell mehr gewesen? Ist jetzt auch egal, Du kannst es eh nicht mehr ändern.
    Schei*e, werden Deine Finger jetzt kalt. Als Du zwischendurch etwas stärker Bremsen musst, fällt Dir die schwindende Kraft Deiner Hände auf.
    Kälte bekämpft man mit Wärme. Du fährst also auf den nächstbesten Parkplatz und ziehst die dicken Winterhandschuhe aus.
    Du lässt den Motor laufen und legst die Hände auf den Endtopf des Auspuffs, der ist nicht so fürchterlich heiß. Das hast Du schon ein paarmal ausprobiert, und es hat immer hervorragend funktioniert. Du rauchst eine Zigarette, und lässt die Handschuhe ordentlich durchwärmen.
    Als Du die Handschuhe vom Auspuff wieder herunternimmst, bemerkst Du einen fatalen Denkfehler: Die Fingerlinge, die Du sonst zum Backen auf die Brülltüte gelegt hast, waren aus Leder- die dicken, neuen Winterhandschuhe sind aber aus Goretex. Zu Deinem Entsetzen musst Du feststellen, dass dieses Material nur sehr bedingt hitzebeständig ist- der linke Daumen ist um ein schönes, großes Loch , der Auspuff um einen klebrigen, schwarzen Fleck aus geschmolzenem Plastik reicher. Nun liegt Dein Daumen schön frei im Fahrtwind, und es kommt zur

    Stufe fünf:
    Anderthalb Stunden später. Du hast jetzt knapp 350 der 400 Kilometer abgespult. Der Regen hat zwischenzeitlich wieder eingesetzt, und das eiskalte Wasser hat die Außentemperatur nahezu verlustfrei auf Deine Haut übertragen. Dein michelinmännchenartiges Outfit hat der feuchten Kälte fast 200 Km standgehalten, aber jetzt ist sie in die letzte Ritze Deines Körpers gekrochen. Alles, was Du noch fühlst, ist eine allumfassende Kälte. Deine Zähne klappern, alle Gelenke sind steifgefroren, gelegentlich schüttelt es Deinen gesamten Körper durch, während dieser verzweifelt versucht, etwas Wärme zu erzeugen. Deine Beinmuskeln zittern, schalten und bremsen kannst Du schon seit einer halben Stunde nicht mehr. Deine Hände wollen kaum auf dem Lenker bleiben, die Oberarme hast Du eng an den Oberkörper gepresst.
    Leicht nach vorne gebeugt versuchst Du, dem eisigen Wind so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten, natürlich ziemlich vergebens. Beim letzten Tankstopp hast Du noch versucht, die Kälte mit einem lauwarmen Automatenkaffee zu bekämpfen, aber wirklich geholfen hat das auch nicht.
    "Kalt". Das einzige, was Du noch denken kannst, ist "kalt". Scheißkalt. Saukalt. Verflucht, ist das kalt. Deine Finger -und besonders den linken Daumen- spürst Du nicht mehr. Der Kälteschmerz ist schon lange einem tauben Gefühl gewichen, ein Stadium, welches der Rest deines Körpers noch vor sich hat. Autofahrer blicken Dich erbärmliche Gestalt mitleidig durch dicke Glasscheiben aus Ihren klimatisierten Büchsen an. Wawawas wiwiwissen d-d-die sch-sch-schon vo-vo-vonner Fafafareiheit-t-t einenenenenes Momomotorradausfululugs?
    Endlich kommt das Ziel in Sicht. Zum Glück kennst Du die Adresse, lange suchen musst Du nicht mehr. Langsam und schwer schlingernd rollst Du auf den Parkplatz.
    Das Motorrad steht.
    Eigentlich müsstest Du jetzt ein Bein rausstrecken, um Dich abzustützen.
    Kein Bein gehorcht Dir.
    Sang- und klanglos kippst Du mitsamt der Maschine auf zur Seite und fällst auf's Maul...
    Mondeo MK IV Turnier; 103kW TDCi; Pantherschwarz Metallic; Titanium X; produziert 17.10.2007 (=Modelljahr 2008)
    Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)